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Tätigkeitsbericht 2009

1. Träger von Kindertagesstätten
  • Der BOOT e.V. betreute im Jahr 2009 in seinen 10 Kindertagesstätten durchschnittlich ca. 1686 Kinder, 146 von ihnen sind behindert bzw. von Behinderung bedroht.

  • Ein wesentlicher Ausbau der Betreuungskapazität ist nicht vorgesehen.

  • Hauptaugenmerk wird nun auf die Qualitätsentwicklung der Einrichtungen gelegt. Durch den Ausbau der eigenen Fortbildungs- und Beratungskapazität und der Schwerpunktsetzung auf Teamfortbildungen und Zusatzausbildungen für Erzieherinnen (Integration, Sprachförderung) wollen wir den Prozess der Qualitätsentwicklung zielgerichtet befördern.

2. bauliche Maßnahmen
  • In den Einrichtungen des BOOT e.V. werden in über mehrere Jahre sich erstreckenden Bauphasen die Gebäude und Freiflächen saniert. Hierzu wurden in den vergangenen Jahren Mittel angespart, da öffentliche Förderungen den Sanierungsbedarf der vom Land Berlin übernommenen Einrichtungen bei weitem nicht decken können.

3. pädagogische Schwerpunkte
  • Die Hauskonzepte wurden hinsichtlich des BBP überarbeitet. Das SLT wird als stetiges Dokumentationssystem für alle Kinder genutzt. In allen Häusern fanden interne Evaluierungen zu Punkten des BBP statt. Die hausübergreifende Arbeitsgruppe BBP unterstützt die laufenden Prozesse und begleitet die konzeptionelle Arbeit der Häuser.

  • Für interessierte Erzieherinnen wurde ein weiterer Kurs Fortbildungsqualifizierung Sprachfördererzieherin in Kooperation mit der Humboldt Universität organisiert. Die Humboldt Universität begleitet die in diesem Zusammenhang durchzuführenden Untersuchungen und Trainingsprojekte mit einer Prozess begleitenden Erfolgsmessung. Die Humboldt Universität entwickelte ein Instrumentarium (Diagnostik, Förderprogramm) für Kinder Nicht-Deutscher-Herkunftssprache. Dieses neue Verfahren wurde zum vierten Mal in den Einrichtungen des BOOT e.V. zum Einsatz gebracht.

4. Beratungsstelle MOBIL/Rabe gGmbH
  • Die Fortbildungs- und Begegnungsstätte, Villa Rabennest, wurde im III. Quartal 2009 fertig gestellt. Erste Teamfortbildungen wurden bereits in den neuen Räumlichkeiten durchgeführt.

  • Die Tochtergesellschaft RABE gGmbH führt einen großen Anteil an Fortbildungen und Beratungen für die Mitarbeiterinnen des BOOT e.V. durch. Ab 2009 wurde die Beraterstelle neu besetzt. Die Beratung wird vorrangig Mitarbeiterinnen des BOOT e.V., im Bedarfsfall auch Eltern der Kita angeboten.

  • Vorrangige Themen:

    • Ausbildung zur Sprachfördererzieherin
    • BBP und seine Widerspiegelung in unserer Arbeit
    • interne Evaluierungen zur Umsetzung des BBP
    • Einsatz des SLT und bereits vorhandener Dokumentationen
    • Beratung zu einzelnen Kindern (vorrangig Integrationskinder)
    • Arbeitsorganisation und Strukturentwicklung
    • Raumgestaltung
    • Projektplanung und -begleitung
    • Aufbereiten und Führen von Entwicklungsgesprächen
    • Gestaltung konflikthaltiger Gespräche
    • Beratung- und Fortbildung des BOOT-Küchenpersonals

5. Ausblick
  • Der Zweckbetrieb Kindertagesstätten hat seine vorerst endgültige Größe erreicht. 2009 wurden weitere Arbeiten für die Sanierung von Kitagebäuden und Freiflächen ausgeführt. Diese werden in den kommenden beiden Jahren im Wesentlichen abgeschlossen werden können. Inhaltlich bleiben die Sprachförderung und die trägerspezifische Auslegung des BBP als Schwerpunktaufgaben.


 
 
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