




| In einer Atmosphäre der Geborgenheit
kann Ihr Kind seine ganze Energie einsetzen, um mit Neugier die Welt zu
entdecken. Basis des Vertrauens zwischen Kindern/Eltern und Kita ist die
sanfte Eingewöhnung des Kindes (siehe "Eingewöhnungszeit"). In der Regel hat das Kind dann während der gesamten Kita-Zeit seine vertrauten Bezugserzieherinnen. Unser pädagogischer Leitgedanke ist die bewusste Verknüpfung des Forscherdrangs der Kinder mit dem wohlüberlegten „Zumuten“ neuer Erfahrungen. Das bedeutet für die Erzieherin, dass sie jedes Kind vorbehaltlos anerkennt und wertschätzt. Sie hat Vertrauen in sein Entwicklungsstreben. Jedes Kindes handelt aus vernünftigen Gründen: will sich selbst und seine Umgebung verstehen können. Mit Sensibilität für den Entwicklungsstand des Kindes nimmt die Erzieherin seine Interessen war. Sie regt das Kind zu weitergehenden Beschäftigungen mit Themen an, stellt entsprechendes Material zur Verfügung, lässt ihm Zeit, gibt ihm Raum. Grenzen steckt die Erzieherin mit dem nötigen Verantwortungsgefühl ab. Sie ermöglicht, dass jedes Kind seine Entscheidungsräume stetig erweitern kann. Weil auch Erzieherinnen nie auslernen, ist ihre ständige Weiterbildung durch Psychologen und Pädagogen bei uns selbstverständlich. Wichtig ist uns, dass Sie als Eltern unser pädagogisches Konzept mittragen können. |
| Dem Spiel im
Haus und im Freien, der Haupttätigkeit Ihres Kindes, wird viel Zeit
eingeräumt. Freiflächen und Innenräume bieten eine Vielzahl von Wahrnehmungs– und Bewegungsmöglichkeiten. Ihr Kind lernt im Freien Höhenunterschiede kennen, planscht im Bällebad, entwickelt im Turnraum seinen Gleichgewichtssinn. All das kommt seinen grob- und feinmotorischen Fähigkeiten zugute, den Grundlagen u. a. für das Schreiben und Rechnen. Falls Ihr Kind während der Mittagsruhe schlafen will, kann es schlafen. Falls nicht, kann es entspannt spielen. Auch während des Tages hat es hinreichend Möglichkeiten, sich auszuruhen, ganz entsprechend seiner Grundbedürfnisse. Erfahrungen außerhalb der Familie bieten Ihrem Kind neue Entwicklungsanreize. In der Gemeinschaft mit gleichaltrigen, jüngeren und älteren Kindern vergleicht es seine Wahrnehmungen; findet Freunde, die zu ihm passen; verändert seine Sichtweise auf die Welt und sich selbst. Verschiedene kulturelle Hintergründe erlebt Ihr Kind dabei als Bereicherung. Besonders durch die Integration von Kindern mit Behinderungen lernt es, unbefangen mit Anderssein umzugehen. Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf können interessante Freunde werden. |
| Während der gesamten Kita-Zeit
wird Ihr Kind seinem Entwicklungsstand gemäß auf die Grundschule
vorbereitet. Gefördert werden das Erlernen der Sprache,
die Lust am Experimentieren, die Entwicklung des mathematischen
Vorstellungsvermögens. Selbst gestellte Probleme werden
gemeinsam gelöst. Das eröffnet Ihrem Kind optimale Chancen für
eine lebenswerte Perspektive in unserer Gesellschaft. Besonderer Wert liegt auf der Förderung der Selbständigkeit und des Selbstbewußtseins Ihres Kindes. Durch anregende Fragen und Gestaltung der Lernumgebung wird der natürliche Forscherdrang Ihres Kindes unterstützt, seine Suche nach eigenen Erklärungen. Die Erzieherin ermutigt zur Entwicklung einer positiven Fehlerkultur: Fehler sollen als Erfahrung und Lernergebnis erlebt werden, an denen Ihr Kind sich weiter entwickeln kann. Das Malen oder Musizieren ist bei uns so alltäglich wie der kreative Umgang mit Naturmaterial. Ausgangspunkt bei der Planung pädagogischer Projekte sind die Interessen und Bedürfnisse der Kinder sowie gezielte Anregungen der sie begleitenden Erzieherinnen. |
| Gesunde Ernährung ist garantiert.
Jede Kita hat eigene Köche. Verwendet werden nur
frische Zutaten. Besondere Bedürfnisse werden berücksichtigt
(religiöse Verhaltensregeln, Nahrungsmittelallergien, Stoffwechselerkrankungen).
Essen soll als Genuss, nicht als Muss erlebt werden. Vorzugsweise werden Frühstück, Mittagessen und Vesper gemeinsam zubereitet. Während des gesamten Tages sind verschiedene Getränke für die Kinder zugänglich: ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Milch oder Saft. Auch die Körperflege soll kein "notwendiges Übel" sein. Zähne putzen, Haare kämmen, Hände waschen und eincremen werden Ihrem Kind in der Gruppe bald Spaß machen. Ist Ihr Kind noch klein, wird es spielerisch lernen, regelmäßig das Töpfchen oder die Kindertoilette zu benutzen. Auch hier ist der Entwicklungsstand des Kindes ausschlaggebend: Wenn es selbst den Wunsch hat, geht das Sauberwerden "wie von selbst". |
| Gemeinsam mit
Ihnen möchten wir Ihr Kind behutsam bei uns eingewöhnen.
Der Einstieg fällt leichter, wenn Ihr Kind sein liebstes Kuscheltier
oder Spielzeug dabei hat. Seinen eigenen Schnuller sollte es mitbringen,
die eigene Flasche, bequeme Schuhe für das Haus und bei Bedarf Windeln.
Sie werden miterleben, wie Ihr Kind bald erstes Vertrauen zu der Erzieherin und den Kindern der Eingewöhnungsgruppe gewinnt. Nach Absprache mit der Erzieherin verlassen Sie bald für kurze Zeit den Raum - nicht, ohne sich von Ihrem Kind zu verabschieden: Es soll sich von Ihnen nicht "beschummelt" und allein gelassen fühlen. Die Zeiten, die Ihr Kind ohne Sie mit Hilfe der Erzieherin bewältigen kann, werden täglich länger. In der Regel kann es schon nach ein bis drei Wochen bis zum Mittagessen allein bei uns bleiben, später dann auch mit uns essen und ruhen bzw. schlafen. Wenn ihr Kind mit den anderen Kindern spielt und sich von der Erzieherin trösten lässt, ist die Eingewöhnung - auch mit Ihrer Hilfe - erfolgreich abgeschlossen. |













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